Kamille für Hunde – Anwendung & Fütterung

Nahaufnahme frischer Kamillenblüten auf hellem Leinenstoff

Kamille gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Kräutern überhaupt – und auch in der Hundeernährung hat sie ihren festen Platz. Besonders die Blüten enthalten zahlreiche natürliche Pflanzenstoffe und sind deshalb Bestandteil unseres BauchBegleiters.

Doch dürfen Hunde Kamille überhaupt fressen? Welche Kamillenart eignet sich für die Fütterung? Und warum verwenden wir die Echte Kamille in unserer Kräutermischung?

Dürfen Hunde Kamille fressen?

Ja. Die Echte Kamille (Matricaria chamomilla) gilt für Hunde grundsätzlich als gut verträglich und kann als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung gefüttert werden.

Verwendet werden überwiegend die Blüten, denn sie enthalten besonders viele natürliche Pflanzenstoffe und ätherische Öle. Genau deshalb werden sie häufig in hochwertigen Kräutermischungen für Hunde eingesetzt.

Wie bei jedem neuen Futtermittel gilt jedoch: Beginne mit einer kleinen Menge und beobachte, wie dein Hund darauf reagiert.

Welche Kamille eignet sich für Hunde?

Nicht jede Kamillenart ist gleich.

Die Echte Kamille besitzt den höchsten Gehalt an natürlichen Inhaltsstoffen und wird deshalb bevorzugt verwendet. Auch die Römische Kamille wird geschätzt, enthält diese jedoch in geringerer Menge.

Die Hundskamille hingegen gilt als schwach giftig und sollte weder verfüttert noch zur Herstellung von Kräutermischungen verwendet werden.

Was macht Kamille so besonders?

Die Blüten der Echten Kamille enthalten unter anderem ätherische Öle, Flavonoide, Schleimstoffe, Cumarine sowie verschiedene Mineralstoffe.

Besonders bekannt ist das sogenannte Blaue Kamillenöl, das seine intensive Farbe dem natürlichen Pflanzenstoff Chamazulen verdankt. Es entsteht erst während der Destillation der Blüten.

Die Kamille stammt ursprünglich aus Süd- und Osteuropa sowie Vorderasien und wird heute weltweit angebaut. Als anspruchslose Pflanze wächst sie sowohl auf Feldern als auch an Wegesrändern oder auf Wiesen.

Warum wird Kamille gerne verwendet?

Kamille wird seit Jahrhunderten in der Ernährung von Mensch und Tier geschätzt und ist aus der Kräuterkunde kaum wegzudenken.

Auch in Kräutermischungen für Hunde wird sie gerne mit weiteren Kräutern kombiniert. Statt allein im Mittelpunkt zu stehen, ergänzt sie ausgewogene Rezepturen und harmoniert besonders gut mit Fenchel, Melisse, Pfefferminze oder Löwenzahn.

Warum verwenden wir Kamille im BauchBegleiter?

Jedes Kraut in unserem BauchBegleiter wurde ganz bewusst ausgewählt - so auch die echte Kamille. Gemeinsam mit Fenchel, Melisse, Pfefferminze und Löwenzahn ergänzt sie die Rezeptur zu einer ausgewogenen Kräutermischung fr den Magen-Darm-Bereich.

Und ganz ehrlich? Kamille gehört zu meinen absoluten Lieblingskräutern. Ich liebe ihren warmen, angenehmen Duft und den milden Geschmack. Jedes Mal, wenn ich einen Beutel hochwertiger Kamillenblüten öffne, riecht die ganze Küche danach – und genau das macht das Mischen der Kräuter jedes Mal aufs Neue besonders.

Neugierig geworden? Dann wirf gerne einen Blick auf unseren BauchBegleiter, in dem Kamille gemeinsam mit weiteren sorgfältig ausgewählten Kräutern kombiniert wird..

Worauf sollte man achten?

Für Hunde eignet sich ausschließlich die Echte Kamille. Achte deshalb beim Kauf immer auf die richtige Pflanzenart.

Wie bei jedem neuen Futtermittel empfiehlt es sich außerdem, zunächst mit einer kleinen Menge zu beginnen und den Hund aufmerksam zu beobachten.

In seltenen Fällen kann es zu einer Unverträglichkeit kommen. Mögliche Anzeichen sind:

  • Juckreiz
  • Erbrechen
  • Durchfall

Zeigt dein Hund keine Auffälligkeiten, kann die Menge langsam bis zur empfohlenen Tagesration gesteigert werden.

Bestehen Beschwerden länger oder zeigt dein Hund starke Symptome, sollte immer ein Tierarzt aufgesucht werden.

Fazit

Kamille zählt zu den bekanntesten Kräutern in der Hundeernährung und wird seit Jahrhunderten geschätzt. Besonders die Echte Kamille überzeugt durch ihre natürlichen Pflanzenstoffe und wird deshalb häufig in ausgewogenen Kräutermischungen verwendet.

Auch in unserem BauchBegleiter ist sie ein fester Bestandteil und ergänzt Fenchel, Melisse, Pfefferminze und Löwenzahn zu einer harmonischen Rezeptur.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information zur Hundeernährung und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden deines Hundes solltest du dich immer an einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker wenden.

Zurück zum Blog